Dabei entwickelten sie ein Rahmenwerk von sieben Aspekten, die den Status des Unternehmens charakterisieren sollen:

  1. Strategy. Darunter verstehen sie das Verhalten und die Maßnahmen des Unternehmens in Antwort auf externe Veränderungen
  2. Structure. Im wesentlichen verstehen sie darunter die AufbauorganisationAufbauorganisationDie Aufbauorganisation eines Systems beschreibt die quasistatischen Beziehungen zwischen seinen Elementen, während die Ablauforganisation seine Prozesse behandelt. In Organisationen stellt die Aufbauorganisation die Organisationseinheiten in eindeutige hierarchische Beziehungen zueinander. Untergeordnete Organisationseinheiten berichten an die ihnen übergeordnete Organisationseinheit und haben Weisungsbefugnis gegenüber den ihnen untergeordneten Organisationseinheiten. des Unternehmens, d.h. die Aufteilung in Abteilungen, Business Units usw.
  3. Systems. Diese sind die informellen und formellen Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe, die großen Einfluss auf die EffizienzEffizienzEffizienz kommt vom lateinischen efficientia: Wirksamkeit, Tätigkeit. Effizienz ist also das Erstellen eines Werks, bzw. die zielgerichtete Tätigkeit. Im technischen Sinne wird Effizienz in erster Linie als Wirkungsgrad verwendet: Das Verhältnis von abgegebener zu aufgenommener Leistung eines Systems. der UnternehmensorganisationUnternehmensorganisationDie Unternehmens- oder Betriebsorganisation ist das Pendant zur Projektorganisation. Während diese temporär auf das Projekt abgestimmt ist, muss die Unternehmensorganisation auf lange Frist ausgelegt sein. Sie bildet das tragende Grundgerüst des Unternehmens und seiner Abläufe. haben.
  4. Style / Culture. Die "Kultur" der OrganisationseinheitOrganisationseinheitEine Organisationseinheit ist ein Element der Aufbauorganisation, das in der Regel im Organigramm ausgewiesen wird. Beispiele für Organisationseinheiten sind Unternehmensbereiche, Abteilungen, Niederlassungen oder Tochterunternehmen. Organisationseinheiten können selbst Organisationen sein. besteht aus zwei Elementen. Zum einen die direkte UnternehmenskulturUnternehmenskulturUnternehmenskultur oder im allgemeineren Sinne Organisationskultur ist ein Begriff der Organisationspsychologie. Die Unternehmenskultur wird gemeinhin bezeichnet als Menge der in einem Unternehmen vorhandenen Grundannahmen, Wertvorstellungen und Rituale., die Werte, Verhaltensweisen, Normen und andere historisch entwickelte Aspekte des Arbeitsstils im Unternehmen umfasst. Zum anderen der Führungsstil, der in erster Linie durch das Verhalten der Führungskräfte geprägt wird.
  5. Staff. Zu diesem Aspekt gehören alle Prozesse des Personalwesens. Insbesondere die Karrierewege, die Integration neuer Mitarbeiter und die Sozialisationsprozesse formeller und informeller Art gehören hierzu. Der Begriff "Stallgeruch" trifft diesen Aspekt wohl am besten.
  6. Skills. Die Kenntnisse und Fähigkeiten (Kernkompetenzen) einer Organisationseinheit sowie ihre Lernprozesse.
  7. Shared Values / Superordinate Goals. Die gemeinsamen Werte halten alles andere zusammen. Sie können sehr unterschiedlich formuliert sein. Es kann ein offizielles Mission Statement exisiteren, aber auch eine informelle, nur für Insider nachvollziehbare VisionVisionEine Vision im unternehmerischen Sinn bzw. in Zusammenhang mit einem Projekt hat den Charakter eines strategischen Ziels. Sie unterliegt aber nicht den strengen Anforderungen einer Zieldefinition (siehe "SMART"), sondern definiert zeit- und situationsunabhängig die strategische Ausrichtung eines Projekts oder Unternehmens. kann an dessen Stelle treten.

Mit dem 1982 erschienenen Bestseller "In Search of Excellence" erhielt das 7-S-Modell internationalen Bekanntheitsgrad. Vor allem seine Unterscheidung in "Harte Faktoren" (Strategy, Structure, Systems) und "Weiche Faktoren" (Style, Staff, Skills, Shared Values) wurden mit ihm zum Allgemeingut des Management-Jargon.

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