Vor-Ort-Einsatz

Vor-Ort-Einsatz

Der Einsatz von Mitarbeitern unmittelbar vor Ort beim AuftraggeberAuftraggeberDer Auftraggeber eines Projekts ist der wichtigste Projektbeteiligte (Stakeholder). Er erteilt den Auftrag und ist der Vertragspartner, der über den Erfolg des Projekts endgültig entscheidet. wird aufgrund hoher Kosten soweit wie möglich vermieden und zunehmend durch Kommunikationsmittel ersetzt.

Die Entsendung von Personal an einen Arbeitsort außerhalb des eigenen Unternehmens hat im wesentlichen drei mögliche Gründe:

  • geplante technische Notwendigkeit
  • geplante Verbesserung der Kommunikation
  • ungeplante technische Probleme
  • Zur Konfliktlösung zwischen Projektbeteiligten

Geplante technische Notwendigkeit besteht bei allen Bau- und Anlagebauprojekten per Definition. Bau/Installation und Inbetriebnahme von Gebäuden/Anlagen hat stets einen Anteil vor Ort - auch wenn dieser z.B. beim Fertigbau sehr gering sein kann.

Gerade bei internationalen Projekten oder der Zusammenarbeit zweier großer, aber räumlich getrennter Organisationen in einem Projekt kann es sinnvoll sein, dass jeweils ein Vertreter der einen Organisation bei der anderen Organisation als "Botschafter" tätig ist, um Kommunikationsprobleme so weit als möglich zu vermeiden.

Erweist sich ein notwendiges technisches SystemSystemProjekte sind Systeme und beziehen sich auf Systeme. Um Projekte erfolgreich abwickeln zu können, muss das betreffende System analysiert und umfassend betrachtet werden. als instabil, so kann durch den temporären Einsatz eines Servicetechnikers vor Ort seine Verfügbarkeit erheblich gesteigert werden. Oftmals erbringt auch der Vor-Ort-Einsatz erst die Erkenntnis der Problemursache, da über die Fernwartung wesentliche Rahmenbedingungen nicht erkannt wurden.

Bei Konflikten kann sowohl als vertrauensbildende Maßnahme als auch zur Überwachung des Geschäftspartners der Einsatz eines Projektmanagers oder Krisenmanagers vor Ort erforderlich sein. Meist entsendet der Auftraggeber oder zentrale ProjektsteuererProjektsteuerer"Projektsteuerer" bezeichnet innerhalb der Bau- und Immobilienwirtschaft ein eigenes Berufsbild. Dieses ist dadurch definiert, dass ein Projektsteuerer lediglich Funktionen des Auftraggebers bei der Projektsteuerung übernimmt, nicht jedoch die Projektleitung selbst. Ein Projektsteuerer hat demnach in erster Linie organisatorische Aufgaben und darf keine Entscheidungen z.B. über Änderungen am Bauplan treffen. einen Manager zum Auftragnehmer, um den ProjekterfolgProjekterfolgGrundsätzlich gilt ein Projekt als erfolgreich, wenn es seine Ziele (Ergebnis, Termintreue, Budgettreue) erreicht oder übertroffen hat. Neben diesen objektiv messbaren Kriterien hängt die Beurteilung des Projekterfolgs aber auch vom Standpunkt des jeweiligen Stakeholders ab. zu ermöglichen.

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