Komponententausch nach Shainin

Synonyme

Component Swap
Component Search

Der Komponententausch nach Shainin spürt effizient die Fehlerquellen in Serienprodukten auf. Er lenkt den Fokus der Fehlersuche methodisch vom Groben zum Detail. Die möglichen Fehlerursachen werden dadurch zügig und sicher verortet, um diese anschließend mit anderen Methoden effektiv zu analysieren und zu optimieren.

Methode Komponententausch

Komponententausch nach Shainin

Synonyme

Component Swap
Component Search

Der Komponententausch nach Shainin spürt effizient die Fehlerquellen in Serienprodukten auf. Er lenkt den Fokus der Fehlersuche methodisch vom Groben zum Detail. Die möglichen Fehlerursachen werden dadurch zügig und sicher verortet, um diese anschließend mit anderen Methoden effektiv zu analysieren und zu optimieren.

Methode Komponententausch

Einsatzmöglichkeiten

  • Bestimmung fehlerhafter Systemkomponenten zur anschließenden zielgerechten Optimierung mit weiterführenden Tools
  • Untersuchung von Fehlern in Serienprodukten
  • Untersuchung von Reklamationsgründen in Produkten mit vielen Baugruppen

Der Komponententausch bietet sich an, wenn Fehler innerhalb von zerlegbaren Systemen auftreten. Die Methode ist sehr elegant, um mit wenig Aufwand die möglichen Fehlerursachen z.B. in physischen Baugruppen und Bauteilen oder im digitalen Bereich über Objekte, Dienste und Funktionen einzukreisen. Die Vorgehensweise deckt somit nicht die anschließende Optimierung der Systeme ab, sondern unterstützt dabei, mit möglichst geringem Aufwand problematische Systemelemente zu identifizieren. Erst nach der Zuordnung der Fehlfunktionen auf bestimmte Bauteile oder Gruppen ist es daher sinnvoll, tiefer in die Analyse einzudringen und Maßnahmen für die Behebung der Fehler abzuleiten.

Je nach Umfang, Größe und Komplexität des zu untersuchenden Produkts kann die Methode von einzelnen Personen oder im Team angewandt werden.

Ergebnisse

Differenzierung zwischen "guten" und "schlechten" Bauteilen, Modulen, Objekten oder Funktionseinheiten, die dann mit weiterführenden Methoden (z.B. DoE) analysiert und optimiert werden können.

Vorteile

Die Methode beginnt bei der Betrachtung aus der Vogelperspektive, um dann je nach Bedarf weiter innerhalb zerlegbarer, austauschbarer Baugruppen oder Funktionseinheiten zu differenzieren. Dies beschleunigt die Fehlersuche und erfordert verhältnismäßig geringen Aufwand.
Die Vorgehensweise erfolgt analog einer Pfadanalyse, in der der Einstieg auf geringem Komplexitätsniveau stattfindet, um dann je nach Bedarf die Problemanalyse immer detaillierter aufzugliedern. Durch diese stringente Vorgehensweise können die Vorstufen der Fehlersuche auch von Mitarbeitern mit weniger Expertenwissen sicher übernommen werden.
Der Komponententausch kann auch verwendet werden, um kritische Baugruppen zu identifizieren, wenn die Zustände der Systeme auf nur zwei attributive Merkmale wie z.B. "gut" und "schlecht" reduziert sind.

Aufgabengebiete