DIN 69901 Projektmanagement - Projektmanagementsysteme

Die DIN 69901:2009-01 "Projektmanagement - Projektmanagementsysteme", erschienen im Januar 2009, ersetzt die bisherigen Normen DIN 69901:1987-08, DIN 69902:1987-08, DIN 69903:1987-08; DIN 69904:2000-11 und DIN 69905:1997-05.

DIN 69901 Projektmanagement - Projektmanagementsysteme

Die DIN 69901:2009-01 "Projektmanagement - Projektmanagementsysteme", erschienen im Januar 2009, ersetzt die bisherigen Normen DIN 69901:1987-08, DIN 69902:1987-08, DIN 69903:1987-08; DIN 69904:2000-11 und DIN 69905:1997-05.

Die DIN 69901:2009-01 "Projektmanagement - Projektmanagementsysteme", erschienen im Januar 2009, ersetzt die bisherigen Normen DIN 69901:1987-08, DIN 69902:1987-08, DIN 69903:1987-08; DIN 69904:2000-11 und DIN 69905:1997-05.

Die DIN 69901:2009-01 besteht aus fünf Normblättern:

Die alte DIN 69901:1987-08 "Projektmanagement, Begriffe" stellte die wesentlichen Grundbegriffe des Projektmanagements zusammen. Sie ging in Teil 5 der neuen Norm ein.

Deutschland hat Teil 2 "Prozesse, Prozessmodell" in den aktuell laufenden Normungsprozess für die ISO 21500 "Project management - A guide for project management" eingereicht.

Teil 1: Grundlagen

Gegenstand dieses, insges. 10 Seiten umfassenden, Normblattes sind Projektmanagementsysteme. Ein Projektmanagementsystem ist ein "System von Richtlinien, organisatorischen Strukturen, Prozessen und Methoden zur Planung, Überwachung und SteuerungSteuerungPlanen, Überwachen und Steuern sind die Haupttätigkeiten des/der Projektmanager(in). Überwachung und Steuerung sind eine untrennbare Einheit, "Controlling" integriert sie weitgehend zu einem einzigen Begriff. Dabei umfasst Controlling alle Aspekte der Überwachung. Steuerung kann jedoch deutlich über Controlling hinausgehen, insbesondere wenn man den in der HOAI definierten Begriff der Projektsteuerung (s.d.) betrachtet. von Projekten" (DIN 69901-5, S. 14). Dokumentiert wird es im Projektmanagement-Handbuch eines Unternehmens.

Der Normtext beschreibt die Ziele und die wesentlichen Eigenschaften eines Projektmanagementsystems. Für die SchnittstelleSchnittstelleSchnittstellen sind definierte Projektmanagementprozesse zur Übergabe von Informationen und Produkten zwischen Elementen des Projekts. zwischen TrägerorganisationTrägerorganisationDie Trägerorganisation eines Projekts ist diejenige Organisationseinheit, in die der Lenkungsausschuss des Projekts eingebunden ist. und PM-System benennt die Norm die Erwartungen der Trägerorganisation an das PM-System und wie die Trägerorganisation das PM-System unterstützen sollte. Für die Definition von Projektmanagementprozessen führt die Norm Regeln auf, die sicherstellen sollen, dass die PM-Prozesse ein widerspruchsfreies und leistungsfähiges Projektmanagementsystem bilden.

Teil 2: Prozesse, Prozessmodell

Der mit 52 Seiten umfangreichste Teil der DIN 69901 beschreibt insgesamt 59 Projektmanagementprozesse, die Bestandteil eines Projektmanagementsystems sein können. Die Norm beschränkt sich dabei auf Prozesse für das Management einzelner Projekte. Die 59 PM-Prozesse gliedert die Norm in elf Prozessuntergruppen und fünf Projektmanagement-Phasen.

Teil 3: Methoden

In knapper Form (insges. 10 Seiten) führt Teil 3 folgende Methoden auf:

Der Normtext liefert dabei keine Beschreibungen für den Einsatz der Methoden, sondern definiert im Wesentlichen die Ein- und Ausgangsgrößen, benennt Anwendungsbereiche und Zweck.

Teil 4: Daten, Datenmodell

Das in UML-Diagrammen und Feldtabellen dokumentiert Datenmodell beschreibt auf fachlicher Ebene elementare Datenstrukturen des Projektmanagements. Es soll in erster Linie folgende Zwecke erfüllen:

Teil 4 umfasst insgesamt 42 Seiten.

Teil 5: Begriffe

Insgesamt 110 Begriffe aus dem Projektmanagement definiert Teil 5 der DIN 69901 auf insges. 20 Seiten. Der Normtext fasst die bisher auf mehrere Normen verteilten Begriffe zusammen. Dabei wurde die Zahl der genormten Begriffe insgesamt stark reduziert, z.B. entfielen nahezu alle Begriffe der ehemaligen DIN 69903 "Kosten und Leistung: Begriffe". Die Begriffe der NetzplantechnikNetzplantechnikNetzplantechnik dient zur grafischen Modellierung von zeitlichen Abläufen und zur Erstellung von Terminplänen. Sie beruht auf der mathematischen Graphentheorie . Elemente der Netzplantechnik sind Knoten und als Pfeile dargestellte Anordnungsbeziehungen zwischen den Knoten. sind in der Norm DIN 69900-2009-1 "Projektmanagement - Netzplantechnik; Beschreibungen und Begriffe" enthalten.

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