Virtuelles Agile Game Online-Battleship für bessere Feedbackkultur

Online-Battleship für bessere Feedbackkultur

Schiffe versenken meets Agile: Mit dem Agile Game "Battleship" veranschaulichen Sie, wie wichtig es ist, in Iterationen und mit sofortigem Feedback zu arbeiten. Anna Schmitt, Sven Theobald und Pascal Guckenbiehl erklären, wie es geht.

Management Summary

Virtuelles Agile Game Online-Battleship für bessere Feedbackkultur

Online-Battleship für bessere Feedbackkultur

Schiffe versenken meets Agile: Mit dem Agile Game "Battleship" veranschaulichen Sie, wie wichtig es ist, in Iterationen und mit sofortigem Feedback zu arbeiten. Anna Schmitt, Sven Theobald und Pascal Guckenbiehl erklären, wie es geht.

Management Summary

Agile Games ermöglichen es, die wesentlichen Aspekte von Agilität – Mindset, Werte und Prinzipien – in einem kurzen, zeitlich auf wenige Minuten oder Stunden beschränkten Zeitraum zu erleben. Auch die praktischen Konzepte von Agile, etwa Methoden, können in solch einem limitierten Kontext veranschaulicht werden. Anwender von Agile Games erhalten dadurch realistische Eindrücke der Werte oder Methoden und können besser verstehen, worum es bei agilem Arbeiten geht.

Agile Game "Battleship"

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen unsere Variante des Agile Games "Battleship" (basierend auf dem Spiel "Schiffe versenken") vorstellen, das wir im Rahmen eines virtuellen Seminars als Auflockerung und Vertiefung agiler Ansätze eingesetzt haben. Eine Beschreibung, wie das Spiel bei uns abgelaufen ist, findet sich unter dem Punkt “Durchführung”. Das Battleship-Spiel soll dabei helfen, die Wichtigkeit von iterativem Arbeiten und Feedback zu verdeutlichen, und zeigt nebenbei noch weitere Aspekte agilen Arbeitens auf.

Vorbereitung für das Agile Game

Anzahl der Spieler:innen und Spielleiter:in

Es gibt eine Spielleitung, die den Ablauf des Spiels erklärt und moderiert und anschließend die Nachbesprechung moderiert. In unserer Variante spielen alle Beteiligten zusammen gegen die Spielleitung – hier sollte die Gruppengröße aber nicht zu groß werden, damit sich alle Spieler:innen einbringen können. Eine Gruppengröße von maximal 12 Personen hat sich bewährt.

Technische Hilfsmittel und notwendige Materialien

Um das Spiel durchzuführen, muss die Spielleitung ihren Bildschirm mit den Folien teilen können. Dementsprechend ist ein Tool notwendig, bei dem eine Bildschirmteilung möglich ist. Zur Durchführung können die Folien der Arbeitshilfe verwendet werden (siehe zip-Datei).

Dauer des Spiels und Einplanung in eine Agenda

Das Spiel eignet sich gut zur Auflockerung während längerer Online-Meetings, z.B. in Seminaren, Workshops, oder einer Retrospektive. Das Spiel wird in zwei Runden ausgetragen und dauert insgesamt etwa 30 Minuten, inklusive Vorbereitungszeit und Nachbesprechung.

Durchführung des Spiels

In unserem Fall legte die Spielleitung ein Bild einer Seeschlacht (siehe Bild 1 der Arbeitshilfe) auf und beschrieb das Setting wie folgt:

"Sie werden angegriffen! Als Kapitän:in einer Flotte starker Kampfschiffe sind Sie auf den Feind gestoßen. Sie haben nur noch 20 Torpedos zur Verfügung. Leider wurde beim letzten Treffer der Radar getroffen – Sie wissen also nicht, wo die gegnerischen Schiffe versteckt sind. Ihre Mission: Zerstören Sie so viele Schiffe, wie möglich!"

Anschließend legte der Spielleiter eine Folie mit dem Spielfeld auf (Matrix: Reihen beschriftet mit Buchstaben, Spalten mit Zahlen) und erklärte, welche Schiffsarten es gibt und wie diese angeordnet sein können (siehe Bild 2 der Arbeitshilfe):

"Sie erinnern sich an Ihr Training in der Marine-Akademie und versuchen, das dort erlernte Wissen anzuwenden. Es gibt verschiedene Schiffstypen, die abhängig von ihrer Größe mehr Zellen einnehmen. Jeder Schiffstyp ist genau einmal vertreten. Schiffe können horizontal oder vertikal angeordnet werden, nicht diagonal. Zwischen zwei Schiffen ist immer eine Zelle frei. Ein Schiff gilt erst dann als versenkt, wenn alle zugehörigen Zellen getroffen wurden."

Danach erläuterte der Spielleiter die Aufgabenstellung der ersten Runde, ohne den Teilnehmenden zu erklären, dass es mehrere Runden gibt. Erst nach der Durchführung der ersten Runde wurde die Aufgabenstellung der zweiten Runde vorgestellt.

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