Die 20/80-Methode ist im Wesentlichen eine abgemilderte Variante der 0/100-Methode0/100-MethodeDie 0/100-Methode dient in der Earned Value Analysis zur Bewertung des Fertigstellungsgrads eines Vorgangs oder Arbeitspakets . Hierbei trägt ein Vorgang, solange er noch nicht abgeschlossen ist, nicht zum Earned Value (Fertigstellungswert) bei. Erst mit der Abnahme des erreichten Ergebnisses werden die geplanten Kosten des Vorgangs zu 100% dem Earned Value zugerechnet.. Ihr Nachteil besteht darin, dass der bloße Beginn eines Arbeitspakets bereits den Fertigstellungswert erhöht und deshalb Projektleiter zur kosmetischen Erhöhung des Fertigstellungswertes verführt werden können, indem sie möglichst viele Arbeitspakete als begonnen deklarieren. Der Vorteil der 20/80-Methode gegenüber der 0/100-Methode ist, dass sie den tatsächlichen Fertigstellungswert besser wiedergibt.

Neben ihr werden auch die 0/100-Methode, die 50/50-Methode50/50-MethodeDie 50/50-Methode dient in der Earned Value Analysis zur Bewertung des Fertigstellungsgrads eines Vorgangs oder Arbeitspakets . Hierbei trägt ein Vorgang, sobald er begonnen wurde, mit 50% zum Earned Value (Fertigstellungswert) bei. Mit der Abnahme des erreichten Ergebnisses werden die restlichen 50% der geplanten Kosten ebenfalls dem Earned Value zugerechnet., die Schätzung des Fertigstellungsgrads oder indirekt die Schätzung des Restaufwands eingesetzt.

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