"Dunkle Persönlichkeiten": Chancen(?) und Risiken für Projekte Die dunkle Triade im Projektmanagement

Die dunkle Triade im Projektmanagement

Projekte sind für "dunkle Persönlichkeiten" eine ideale Bühne, um sich auszuleben und zu präsentieren. Erhalten sie Verantwortung, kann das zu Chancen führen, aber auch zu mehreren Risiken, denen Vorgesetzte und die Firma begegnen sollten.

Management Summary

"Dunkle Persönlichkeiten": Chancen(?) und Risiken für Projekte Die dunkle Triade im Projektmanagement

Die dunkle Triade im Projektmanagement

Projekte sind für "dunkle Persönlichkeiten" eine ideale Bühne, um sich auszuleben und zu präsentieren. Erhalten sie Verantwortung, kann das zu Chancen führen, aber auch zu mehreren Risiken, denen Vorgesetzte und die Firma begegnen sollten.

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Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was mit Ihrer:Ihrem Vorgesetzten nicht stimmt? In einem Moment macht sie:er einen verträglichen Eindruck, fährt aber im nächsten Moment aus der Haut?! Oder beobachten Sie eine Skrupellosigkeit beim Umgang mit Mitarbeiter:innen? Nach dem Motto: Die Kollegin klagt zwar über ihre hohe Auslastung, aber diese eine Aufgabe wird sie doch noch übernehmen können! Haben Sie vielleicht auch ein paar Kolleg:innen, bei denen der moralische Kompass aus den Fugen geraten zu sein scheint? Sie "schwärzen" andere an oder lassen sie vor versammelter Mannschaft ins Messer laufen, ohne dass es eines Anlasses bedarf?! Kennen Sie auch jemanden, der trotz fachlicher Schwächen eine sagenhafte Karriere gemacht hat und dann plötzlich anfing, seine ehemaligen Kolleg:innen von oben herab zu drangsalieren? Wie kann es sein, dass Unternehmen und Projekte immer wieder zur Spielwiese von Menschen werden, die offenbar keinerlei Skrupel besitzen?

Die Führungs- und Management-Forschung liefert hierfür viele Ansätze für Erklärungen. Einer ist das gemeinsame Auftreten von drei Persönlichkeitsmerkmalen, die von Paulhus und Williams (2002) als "dunkle Triade" zusammengefasst werden (vgl. Externbrink & Keil, 2018 und Kuhn & Weibler, 2012). Die dunkle Triade umfasst demnach machiavellistisches Taktieren, narzisstische Selbstbezogenheit und psychopatische Kälte. Menschen mit erhöhten Werten bei diesen Persönlichkeitsmerkmalen können bedenkenlos als "dunkle Persönlichkeiten" bezeichnet werden. Der Grad des gemeinsamen Auftretens der drei dunklen Persönlichkeitseigenschaften wird auch "D-Faktor" genannt (Paulhus und Williams, 2002): Je taktischer, selbstbezogener und skrupelloser jemand vorgeht, desto höher ist sein:ihr D-Faktor (vgl. Pressestelle Universität Ulm, 2018; dort auch mit einem online-Selbsttest in drei verschiedenen Qualitäten: News-Detail, Universität Ulm (uni-ulm.de)).

In diesem Beitrag wird für die Persönlichkeitstypen meistens nur die grammatikalisch männliche Form (Machiavellist, Narzisst und Psychopath) verwendet. Es sind dabei aber stets Personen jeden Geschlechts gemeint. Dies erfolgt in erster Linie, um die Lesbarkeit zu erleichtern; zudem handelt es sich bei Menschen mit besonders hohen Werten in den drei Dimensionen der dunklen Triade mehrheitlich um Männer (Eternbrink & Keil, 2018) – was nicht heißt, dass Frauen davon nicht ebenfalls betroffen wären! Eine genauere Betrachtung der geschlechterspezifischen Unterschiede führte an dieser Stelle jedoch zu weit.

Alle Menschen mit einem erhöhten D-Faktor haben Eigenschaften, die sich sehr schädlich auf die Teamarbeit auswirken können. Dazu zählen z.B. ein ausgeprägter Egoismus, das Fehlen eines Gewissens sowie ein Mangel an moralischen Skrupeln und Schuldgefühlen (Pressestelle Universität Ulm, 2018). Dies führt zu einer ausgeprägten sozialen Unverträglichkeit (vgl. die Big Five der Persönlichkeit: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit, Neurotizismus), die es begünstigt, dass solche Menschen gegenüber Mitmenschen und Kolleg:innen rücksichtslos vorgehen, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Der wissenschaftliche Hintergrund

Narzissmus und Psychopathie werden in der klinischen Psychologie jeweils für sich genommen als Persönlichkeitsstörungen geführt und werden in ihren schweren Erscheinungen psychiatrisch behandelt. Im Rahmen der Betrachtungen zur dunklen Triade sind jedoch die subklinischen Ausprägungen gemeint. Diese Ausprägungen weichen merklich von der Norm ab, jedoch meist in einem für das Umfeld handhabbaren Rahmen und gelten daher im klassischen Sinne als nicht behandlungsbedürftig. Die Zusammenarbeit mit dunklen Persönlichkeiten ist demnach immer unangenehm und (emotional) herausfordernd.

Machiavellismus hingegen ist auch in seinen extremen Ausprägungen keine Persönlichkeitsstörung, sondern eher Ausdruck eines sehr zynischen Menschen- und Weltbilds (vgl. Theorie X und Y bei McGregor). Machiavellisten glauben an Manipulationstaktiken und verwenden diese zu ihrem eigenen Nutzen (vgl. hierzu auch "Machtspiele in Projekten – das Regelwerk. Mikropolitik – heiligt der Zweck tatsächlich die Mittel").

Auch wenn Machiavellismus, Narzissmus und Psychopathie einen gemeinsamen dunklen Kern haben – den D-Faktor – ist es ausgeschlossen, dass ein Mensch in allen drei charakterisierenden Persönlichkeitseigenschaften einen Maximalwert erzielt, weil diese sich in wesentlichen Punkten unterscheiden (s.u.).

Obwohl dunkle Persönlichkeiten im zwischenmenschlichen Umgang schwierig sind, scheinen sie beruflichen Erfolg zu haben und üben darüber hinaus auf "normale" Menschen häufig eine besondere Anziehung aus – bis man einen Blick hinter die Fassade werfen kann.

Wegen ihrer Ausstrahlung und einiger ihrer "nützlichen" Eigenschaften, gelingen ihnen häufig Karrieren. Das vergrößert die Reichweite unter den Mitarbeiter:innen, in der sie Schaden anrichten können. Dann ist es oft zu spät, um noch Korrekturen vorzunehmen und diese Machtmenschen sind bereits weitergezogen – meist aufwärts in der Hierarchie oder in ein anderes Unternehmen. Daher ist es im Sinne der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter:innen wichtig, dunkle Persönlichkeiten z.B. durch personaldiagnostische Mittel frühzeitig zu erkennen und deren Aufstieg zu verhindern.

Dieser Artikel soll beim Ihnen ein Bewusstsein für das Vorhandensein dunkler Persönlichkeiten und ihre toxischen Wirkungen schaffen, insbesondere in Bezug auf Führungspositionen. Hierzu erläutere ich die Hintergründe der kritischen Eigenschaften und biete Ansätze zum Umgang mit dunkel-triadischen Menschen (siehe zum Umgang mit solchen Führungskräften auch "Destruktive Führung – mit Achtsamkeit, Mut und Reflexion die Gefahr bannen".

Die Faszination dunkler Persönlichkeiten

Die Geschichte ist voll von Charakteren, die heute bei einem Test zur Ermittlung der dunklen Triade besonders hohe Werte in allen drei Dimensionen erzielen würden (z.B. "Short Dark Triad", das "Dreckige Dutzend" oder die "niederträchtigen Neun", vgl. Externbrink & Keil, 2018; Küfner, Dufner, & Back, 2014). Das liegt daran, dass die dunkle Triade außerordentlich gut dazu geeignet ist, Persönlichkeiten hervorzubringen, die durch ihre Ausstrahlung, ihr Verhalten und ihre Leistungen aus der Masse herausstechen.

Das Licht einer dunkel-triadischen Führungskraft leuchtet außerdem umso heller, je weiter wir von ihr entfernt sind. Dies gilt sowohl räumlich als auch chronologisch. Denken Sie z.B. an Alexander den Großen, Gaius Julius Caesar oder Napoleon Bonaparte: allesamt Heerführer und Politiker, die sich ihre Plätze in der Geschichte neben ihrem Talent auch durch Rücksichts- und Skrupellosigkeit erkämpft haben.

Die Geschichten derer, die über ihre Leistungen hinaus auch besondere Charaktere haben, werden immer weitererzählt. Häufig als mahnendes Beispiel, aber auch mit einem leisen, teils morbiden Unterton von Faszination. Warum? Weil diese Menschen Dinge getan haben, die andere nicht hätten tun können. Dunklen Persönlichkeiten sind durch die Fesseln der Moral keine (oder zumindest weniger) Grenzen gesetzt. Das gibt ihnen Bewegungsfreiheit, die sie im wahrsten Sinne des Wortes weiter gehen lässt als die meisten anderen Menschen.

Sie tun Dinge, vor denen die meisten Menschen zurückschrecken, denn…

Auf viele Menschen üben dunkel-triadische Persönlichkeiten durch Ihre (im wörtlichen Sinn) hervorragenden Leistungen und ihre besondere Persönlichkeit eine kaum zu wiederstehende Anziehung aus. Wenn wir nicht selbst betroffen sind und uns in der Sicherheit wähnen können, nur im Publikum zu sitzen, genießen wir die Regelverstöße und Tabubrüche dieser dunklen Persönlichkeiten. Denken Sie an das Musterbeispiel James Bond oder etwa einen Dr. House: Sie zeigen uns einen Teil der Welt, den zu betreten wir uns (glücklicherweise) niemals trauen würden.

Dunkle Persönlichkeiten sagen und tun Dinge, die jenseits der imaginären moralischen und ethischen Grenze liegen, die "normale" Menschen nicht überschreiten. Sie jedoch gehen ohne Zögern zu dem Baum mit der verbotenen Frucht und nehmen sich, was sie wollen. Keine Instanz scheint in der Lage zu sein, sie daran zu hindern. Dunkel-triadische Menschen spüren intuitiv, dass die meisten Regeln, Grenzen und Normen nur dann funktionieren, wenn alle mitmachen. Sie haben begriffen, wie grobmaschig das Netz ist, in dem sich der Rest der Gesellschaft so bereitwillig verfängt.

… sie entscheiden auf anderen Grundlagen

Dank ihres abweichlerischen Verhaltens können dunkle Persönlichkeiten Dinge tun, die andere nicht tun können. Diese Dinge können Gesellschaften, Unternehmen und Projekte voranbringen, aber auch zerstören oder zumindest verändern. Die Freiheit von Ethik und Moral und die Losgelöstheit von dauerhaften und tiefen sozialen Bindungen erlauben es ihnen, schwerwiegende und weitreichende Entscheidungen zu treffen und in die Tat umzusetzen. Das kann in Katastrophen enden, aber auch – moralisch neutral ausgedrückt – große Entwicklungssprünge und ruckartige Veränderungen bewerkstelligen. Für die Erforschung unbekannter Seerouten, Küsten und Kontinente waren in der Regel besonders skrupellose oder geltungssüchtige Menschen prädestiniert, z.B. die spanische Eroberung Mexikos unter Hernán Cortés. Die Eroberung Galliens durch Caesar (vermutlich riesiger D-Faktor, worauf mindestens seine belegte Eitelkeit und seine wiederkehrende Missachtung gegenüber großen Gefahren schließen lassen) war für die einheimische Bevölkerung eine Katastrophe. Dem Verlust der Kultur(en), die im Zuge der Romanisierung verloren gegangen sind, steht die langfristige kulturelle Einigung Zentraleuropas durch die römische "Mantelkultur" gegenüber sowie der zivilisatorische Fortschritt (z.B. Straßenbau, Wasserversorgung, landwirtschaftliche Produktion, Hygiene), den die Römer mitbrachten. Noch heute führt das Geltungsbedürfnis so mancher Bauherren und Baufrauen einem großen Innovationsdruck z.B. beim Bau und der Perfektionierung von Hochhäusern.

Die Frage der Perspektive stellt sich dunkel-triadischen Menschen nicht: Sie kennen nur ihre eigene. Daher spielt für sie auch das Thema der Verhältnismäßigkeit keine Rolle. Denn um Verhältnismäßigkeit bewerten zu können, bedarf es der Fähigkeit, auch andere Perspektiven einnehmen zu können, anzuerkennen und in eine Abwägung einzubeziehen. In der Praxis wird man über Menschen mit einem hohen D-Faktor öfter denken, dass sie "das Maß verloren haben", "über die Stränge schlagen", "unverhältnismäßig reagieren" oder "die Bodenhaftung verloren haben". Das zeigt, dass wir das Problem verkennen, denn dunkle Persönlichkeiten planen und bewerten Maßnahmen ausschließlich nach eigenen Maßstäben und dem persönlichen Erfolg.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Typen

Dunkle Persönlichkeiten teilen einige Eigenschaften: Sie weisen niedrige Werte auf bei Eigenschaften wie Moral, soziale Emotionen (Empathie) und Verträglichkeit (vgl. Big-Five-Dimensionen). Das gilt auch für die zusätzliche Dimension "Ehrlichkeit-Bescheidenheit" des HEXACO-Modells (Big-Five + 1). Das HEXACO-Modell scheint deutlich besser geeigent zu sein, um Verhalten zu erkennen, das insbesondere mit Psychopathie in Verbindung gebracht wird (z.B. Delinquenz, Vandalismus und Diebstahl) (siehe Hartmann, 2020).

Zumindest Machiavellisten und Psychopathen haben zusätzlich erkennbare Defizite bei der Gewissenhaftigkeit (ordentlich, zuverlässig, diszipliniert etc.); dies machen sie oft wett, indem sie Leistungen anderer als ihre ausgeben (vgl. Externbrink & Keil, 2018).

So unterscheiden sich Machiavellisten, Narzissten und Psychopathen

Allein für sich genommen wirkt sich jedes der Persönlichkeitsmerkmale der dunklen Triade bereits deutlich auf Projekte aus. Eine getrennte Betrachtung ergibt auch deswegen grundsätzlich Sinn, weil sich die Persönlichkeitsstrukturen bei Machiavellismus, Narzissmus und Psychpathie so stark unterscheiden, dass mit jedem der drei Typen (je nach Ausprägung) anders umgegangen werden sollte. Beobachten Sie in mehreren Situationen z.B. ein besonders kaltblütiges Verhalten an einem Teilprojektleiter, kann das entweder auf psychopathische Tendenzen hindeuten oder aber einen Machiavellisten enttarnen.

Verwechslungen bei der laienhaften Diagnose der vermuteten "Persönlichkeitsdeformation" können sehr negative Folgen haben. So zeichnen sich "reine" Machiavellisten z.B. durch Geduld und ein langfristiges Kalkül aus, während "echte" Psychopathen sehr spontan und weniger taktierend vorgehen (Externbrink & Keil, 2018). Legen Sie also Ihre Handlungsstrategien auf einen eher spontanen Psychopathen aus, während Sie es tatsächlich aber mit einem Machiavellisten zu tun haben, könnte dieser Ihr Vorgehen durschauen – da er ja per Definition davon ausgeht, dass andere Menschen nur Böses wollen – und es in irgendeiner Weise gegen sie verwenden.

Je psychopathischer ein Mensch ist, desto bedenkenloser geht er in hochriskante Situationen und besitzt daher auch eine große Stresstoleranz (z.B. Babiak & Hare, 2019). Obwohl Psychopathie und Narzissmus stärker miteinander korrelieren, als die anderen beiden Kombinationen (Kuhn & Weibler, 2012), kann ein Narzisst unter enormem Stress leiden, wenn er befürchten muss, dass sein grandioses Selbstbild angegriffen wird (z.B. Malkin, 2021). Seine Eitelkeit gibt bei der Bewertung von Situationen daher häufig den Ausschlag. Der Nutzen, nach dem dieser eine Situation bewertet, hängt somit noch stärker davon ab, ob diese den eigenen Selbstwert stärkt, als bei den beiden anderen Persönlichkeitstypen der dunklen Triade.

Der Machiavellist hingegen bewertet die Umstände und äußeren Entwicklungen eher nach ihrer Nützlichkeit für seine ganz persönlichen Machtziele (Externbrink & Keil, 2018). Hier ähnelt er dem Psychopathen, allerdings denkt er im Gegensatz zu diesem auch langfristig. Der Machiavellist geht daher auch einmal einen Schritt zurück, wenn er die Aussicht hat, dafür später zwei voranzukommen. Sein ausgeprägtes strategisches Denken erschwert es, ihn als Dunkle Persönlichkeit zu erkennen. Die beiden anderen Typen machen es einem leichter: Dem Psychopathen würde es nie einfallen zurückzustecken, und dem Narzissten wird es zumindest schwerfallen, nur aus strategischen Erwägungen heraus "(Pfauen-)Federn" zu lassen. Ihm bricht schnell ein Zacken aus der Krone.

Der folgende Witz bringt die Charakterunterschiede von Machiavellisten, Narzissten und Psychopathen gut auf den Punkt:

"A Narcissist, a Psychopath and a Machiavellian walk into a bar. The bartender asks, who has the darkest personality out of you three? The Narcissist says: "me", the Psychopath says: " I don´t care", and the Machiavellian says: It´s whoever I want it to be."

Sadismus – doch eine Tetrade?

Seit einigen Jahren wird diskutiert, ob weitere Persönlichkeitseigenschaften mit der dunklen Triade zu verbinden seien. Sadismus (= die Lust am Schmerz anderer Wesen) erscheint als vielversprechender Kandidat für eine mögliche Erweiterung. Insbesondere wegen der Nähe zu einigen Ausprägungen der Psychopathie (Burkhard, 2019). Da die Befundlage hierzu jedoch noch nicht ausreichend und teilweise widersprüchlich ist, verfolge ich diesen Aspekt nicht weiter.

Wir sollten ihn aber für die Personaldiagnostik im Hinterkopf behalten, da der Sadismus als Erweiterung der dunklen Triade durchaus noch im Spiel ist. Ich persönlich würde lieber für einen Menschen arbeiten, der sich selbst als herausragend wahrnehmen möchte (also ein Narzisst ist), als für jemanden, der Spaß daran hat, Menschen leiden zu sehen.

In diesem Artikel wollen wir vor allem auf die verbindenden Elemente bzw. deren Zusammenspiel sowie ihre Auswirkung auf das Projektmanagement eingehen. Denn: Dunkle Persönlichkeiten haben nicht nur negative Auswirkungen auf Projekte, sondern können im Gegenteil auch nützliche Eigenschaften einbringen – solange diese nicht zu stark ausgeprägt sind.

Darum sind Projekte so anfällig für dunkle Persönlichkeiten

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Alle Kommentare (3)

Frank
Forsten

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Guten Tag Herr Forsten,
vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Feedback zum Gendern! Das ist für uns besonders wertvoll, weil wir das erst kürzlich eingeführt haben und dazu noch Erfahrungen sammeln. Als betreuender Redakteur habe ich die Entscheidung getroffen, für die drei Typenbezeichnungen aus Gründen der Lesbarkeit das generische Maskulin zu verwenden. Aufgrund Ihres Kommentars sind wir den Beitrag nochmal durchgegangen und haben alle anderen Formen gegendert, tatsächlich waren uns ein paar durchgerutscht.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Vienken
Redaktion

Bruno
Wegmüller

Zitat: "Vor diesem Hintergrund schützen gut dokumentierte Entscheidungsprozesse und eine gute Projektdokumentation im Allgemeinen besonders wirksam vor langfrisitig negativen Folgen aus riskanten und "monoperspektivischen" Entscheidungen (Externbrink & Keil, 2018). Diese Forderungen sind nicht neu, und ich spreche sie in anderem Zusammenhang in meinen eigenen Seminaren immer wieder aus, dennoch werden einfache Regeln der E-Mailablage oder Protokollierung oft nicht berücksichtigt, "weil keine Zeit dafür bleibt". Vermerke – und wenn sie nur für den internen Gebrauch sind – sind ein gutes Mittel, um Entscheidungswege und Entwicklungen später noch nachvollziehen zu können."

Dem kann ich nur beipflichten - es ist unabdingbar im Projekt gut dokumentiert zu sein mit Entscheidungs-Protokollen, und sei es nur eine versendete OneNote Notiz. Nur so hat man gegen die dunklen Triaden "Beweismaterial" in der Hand, um von diesen in der eigenen Funktion nicht "in die Pfanne" gehauen zu werden. Und ein gewisses Gespür für Menschen (Sensorik) gehört natürlich auch dazu.