Prozesse und Qualität im Griff Lean Sigma – Grundzüge und Nutzen

Lean Sigma ist ein projektorientierter Managementansatz, der Geschäftsprozesse beschleunigen und gleichzeitig ihre QualitätQualitätQualität ist der zentrale Begriff des Qualitätsmanagements und wird dort äußerst differenziert diskutiert. Für die Praxis im Projektmanagement ist es wichtig zu verstehen, dass "Qualität" durch vier Aspekte beschrieben ist: Die Einheit (engl.: entity), d.h. der Gegenstand der Betrachtung Die konkrete Beschaffenheit der Einheit (engl.: totality of characteristics and their values) Die Anspruchsklasse, nach der die Einheit bewertet wird Die Qualitätsforderung, an der die Beschaffenheit gemessen wird erhöhen soll. Hierzu kombiniert er Aspekte aus dem Lean ManagementLean ManagementLean Management ist eine Managementstrategie, die auf den Hauptprinzipien Kundenorientierung , Effizienz und kontinuierlicher Verbesserung beruht. und Six SigmaSix SigmaSix Sigma ist ein Vorgehensmodell des Qualitätsmanagements , das auf die Eliminierung von Abweichungen fokussiert ist. Die Namensgebung beschreibt die Zielvorgabe, die unvermeidbare Variation (in der Statistik wird diese mit dem griechischen Buchstaben "sigma" bezeichnet) in der Qualität des Produkts oder eines Prozesses so zu reduzieren, dass sie nur noch ein Sechstel der erlaubten Abweichung beträgt. Dies bedeutet, dass auf 1 Million Produkte (oder Dienstleistungen) nur noch 3 bis 4 Fehler auftreten dürfen.. Trotz hoher Investitionskosten bei der Einführung versprechen Lean-Sigma-Projekte schnelle und hohe Rentabilität. Mittlerweile setzen auch mittelständische Unternehmen diese Methode ein. Markus H. Dahm und Christoph Haindl stellen Ihnen die Grundzüge von Lean Sigma vor und beschreiben, wie Sie damit Nutzen für Ihr Unternehmen erzielen.

Prozesse und Qualität im Griff Lean Sigma – Grundzüge und Nutzen

Lean Sigma ist ein projektorientierter Managementansatz, der Geschäftsprozesse beschleunigen und gleichzeitig ihre QualitätQualitätQualität ist der zentrale Begriff des Qualitätsmanagements und wird dort äußerst differenziert diskutiert. Für die Praxis im Projektmanagement ist es wichtig zu verstehen, dass "Qualität" durch vier Aspekte beschrieben ist: Die Einheit (engl.: entity), d.h. der Gegenstand der Betrachtung Die konkrete Beschaffenheit der Einheit (engl.: totality of characteristics and their values) Die Anspruchsklasse, nach der die Einheit bewertet wird Die Qualitätsforderung, an der die Beschaffenheit gemessen wird erhöhen soll. Hierzu kombiniert er Aspekte aus dem Lean ManagementLean ManagementLean Management ist eine Managementstrategie, die auf den Hauptprinzipien Kundenorientierung , Effizienz und kontinuierlicher Verbesserung beruht. und Six SigmaSix SigmaSix Sigma ist ein Vorgehensmodell des Qualitätsmanagements , das auf die Eliminierung von Abweichungen fokussiert ist. Die Namensgebung beschreibt die Zielvorgabe, die unvermeidbare Variation (in der Statistik wird diese mit dem griechischen Buchstaben "sigma" bezeichnet) in der Qualität des Produkts oder eines Prozesses so zu reduzieren, dass sie nur noch ein Sechstel der erlaubten Abweichung beträgt. Dies bedeutet, dass auf 1 Million Produkte (oder Dienstleistungen) nur noch 3 bis 4 Fehler auftreten dürfen.. Trotz hoher Investitionskosten bei der Einführung versprechen Lean-Sigma-Projekte schnelle und hohe Rentabilität. Mittlerweile setzen auch mittelständische Unternehmen diese Methode ein. Markus H. Dahm und Christoph Haindl stellen Ihnen die Grundzüge von Lean Sigma vor und beschreiben, wie Sie damit Nutzen für Ihr Unternehmen erzielen.

Lean Sigma ist die Synthese aus zwei der populärsten Managementansätze für strategische Unternehmensführung: Lean Management und Six Sigma. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Grundzüge von Lean Sigma und seine Ursprünge vor. Anschließend erfahren Sie, wie Sie Lean Sigma einsetzen, um für das Unternehmen einen Nutzen zu erzielen.

Lean Sigma und seine Ursprünge

Lean Sigma leitet sich aus dem Prozessmanagementansatz "Lean Management" und dem Qualitätsmanagementkonzept "Six Sigma" ab. Ziel von Lean Sigma ist es, die Leistungsfähigkeit einer OrganisationOrganisationDer Begriff "Organisation" wird in drei, eng miteinander verknüpften Bedeutungen verwendet: Organisation als System Die Aufgabe , innerhalb des Systems Prozesse und Strukturen zu gestalten. Die Struktur eines solchen Systems zu erhöhen, indem die Geschäftsprozesse zugleich beschleunigt und (im Sinne einer Null-Fehler-Qualität) verbessert werden. Lean Sigma ist ein Konzept für das strategische Management eines Unternehmens, deshalb kann es nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn das Management seine Einführung mit viel Engagement unterstützt. In der Regel verändert sich dadurch auch die UnternehmenskulturUnternehmenskulturUnternehmenskultur oder im allgemeineren Sinne Organisationskultur ist ein Begriff der Organisationspsychologie. Die Unternehmenskultur wird gemeinhin bezeichnet als Menge der in einem Unternehmen vorhandenen Grundannahmen, Wertvorstellungen und Rituale..

Ursprünglich wurde Lean Sigma in großen Industrieunternehmen eingesetzt, in den letzten Jahren findet es auch im Dienstleistungs- und insbesondere im Finanzdienstleistungsbereich Verbreitung. Unternehmen im Mittelstand zeigen ebenfalls verstärktes Interesse. Die zunehmende Bedeutung von Lean Sigma zeigt sich auch daran, dass immer mehr Beratungsunternehmen das Konzept in ihr Angebotsportfolio aufnehmen.

Lean Management

Lean Management beruht auf Forschungsergebnissen des Massachusetts Institute of Technology aus den 1980er Jahren und wurde aus dem Toyota Produktionssystem (TPS) abgeleitet. Das TPS ist darauf ausgelegt, Verschwendung jeder Art zu vermeiden und Produktionskosten zu senken. In Anlehnung daran beruht das Lean Management auf fünf Grundsätzen:

Proaktives Denken

Die zukünftigen Handlungen des Unternehmens werden vorausschauend durchdacht und gestaltet.

Achtsames Denken

Das Umfeld des Unternehmens wird aufmerksam beobachtet. Damit einher geht die Bereitschaft, auf Veränderungen des Umfelds zu reagieren.

Ganzheitliches Denken

Das Unternehmen wird immer als Ganzes in all seiner KomplexitätKomplexitätKomplexität bezeichnet die Eigenschaft eines Systems , nicht deterministisch vorhersagbar auf Änderungen innerer oder äußerer Parameter zu reagieren betrachtet. Auf diese Weise lassen sich z.B. Doppelarbeiten entdecken und vermeiden.

Potenzialdenken

Alle zur Verfügung stehenden Ressourcen – also auch das Wissen jedes einzelnen Mitarbeiters – werden erschlossen und genutzt. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern Freiräume und fördert Innovationen auf allen Ebenen, z.B. durch Boni für realisierte Verbesserungsvorschläge.

Ökonomisches Denken

Das Unternehmen wirtschaftet sparsam und vermeidet jegliche Verschwendung. Ein Unternehmen kann z.B. den gesamten Wertschöpfungsprozess mittels einer Value-Stream-Map betrachten und auf diese Weise Verschwendung und Ausschuss aufspüren.

Die Gefahr des Lean Managements besteht darin, dass die Unternehmen, die sich daran orientieren, zu sehr nach dem Motto "Schneller ist billiger" arbeiten und dadurch die Qualität der Prozesse und Produkte leidet. TatsächlichTatsächlichAttribut für alle messbaren Größen im Projekt, insbesondere Zeit- und Kostengrößen. Die "tatsächlichen" Werte von Messgrößen können ausschließlich im Rückblick ermittelt werden. Sie stehen den "geplanten" Werten gegenüber, die eine Prognose oder Vorgabe darstellen. war dies ein Grund, weshalb die Begeisterung für Lean Management nach einiger Zeit wieder verebbte.

Six Sigma

Six Sigma ist

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