Imaginäres Brainstorming – Probleme auf den Kopf gestellt

Mit BrainstormingBrainstormingBrainstorming ist eine Kreativitätsmethode zur Ideenfindung in Gruppen, die erstmals 1957 von Alex Faickney Osborn beschrieben und später von Charles Hutchison Clark weiterentwickelt wurde. kann ein TeamTeamEin Team ist eine Gruppe von Personen, die gemeinsam eine Aufgabe erledigen sollen. Meist besteht innerhalb des Teams keine formelle Hierarchie. Grundidee der Arbeit im Team ist das Zusammenwirken ergänzender Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teammitglieder, um ein Ergebnis zu erreichen, das für jedes einzelne Teammitglied allein nicht leistbar gewesen wäre. in kürzester ZeitZeitZeit ist eine der zentralen Steuerungsgrößen des Projektmanagements und bildet neben Kosten und Leistungsumfang im sog. Magischen Dreieck einen der drei Eckpunkte. Mittlerweile sind Qualität, Risiko und Nutzen als weitere Steuerungsgrößen etabliert. Je nach Projektart ist der Faktor Zeit besonders kritisch, z.B. im Veranstaltungsmanagement oder bei Wartungs- und Instandhaltungsprojekten. Lösungsansätze für ein bestimmtes ProblemProblem1) Aufgabenstellung, für deren Erfüllung noch keine Arbeitsanweisung besteht und für die es eine neue Lösung zu entwickeln gilt (z.B. Produktinnovation). 2) Unerwünschte Abweichung der Ist-Situation von der Soll-Situation (z.B. Kostenüberschreitung). 3) Risikofolge, die Schaden verursachen kann (z.B. Patentklage eines Wettbewerbers). 4) Einschränkende Randbedingung zur Erfüllung von Aufgaben. (z.B. Verfügbarkeit einer Engpassressource). finden. Doch gelegentlich gibt es Fälle, in denen sich partout keine zufriedenstellende Lösung für die anstehende Fragestellung finden will. Für eine solche Situation eignet sich das sog. "Imaginäre Brainstorming". Marko Zotschew stellt Ihnen in diesem Tipp diese Kreativitätsmethode vor.

 

Imaginäres Brainstorming – Probleme auf den Kopf gestellt

Mit BrainstormingBrainstormingBrainstorming ist eine Kreativitätsmethode zur Ideenfindung in Gruppen, die erstmals 1957 von Alex Faickney Osborn beschrieben und später von Charles Hutchison Clark weiterentwickelt wurde. kann ein TeamTeamEin Team ist eine Gruppe von Personen, die gemeinsam eine Aufgabe erledigen sollen. Meist besteht innerhalb des Teams keine formelle Hierarchie. Grundidee der Arbeit im Team ist das Zusammenwirken ergänzender Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teammitglieder, um ein Ergebnis zu erreichen, das für jedes einzelne Teammitglied allein nicht leistbar gewesen wäre. in kürzester ZeitZeitZeit ist eine der zentralen Steuerungsgrößen des Projektmanagements und bildet neben Kosten und Leistungsumfang im sog. Magischen Dreieck einen der drei Eckpunkte. Mittlerweile sind Qualität, Risiko und Nutzen als weitere Steuerungsgrößen etabliert. Je nach Projektart ist der Faktor Zeit besonders kritisch, z.B. im Veranstaltungsmanagement oder bei Wartungs- und Instandhaltungsprojekten. Lösungsansätze für ein bestimmtes ProblemProblem1) Aufgabenstellung, für deren Erfüllung noch keine Arbeitsanweisung besteht und für die es eine neue Lösung zu entwickeln gilt (z.B. Produktinnovation). 2) Unerwünschte Abweichung der Ist-Situation von der Soll-Situation (z.B. Kostenüberschreitung). 3) Risikofolge, die Schaden verursachen kann (z.B. Patentklage eines Wettbewerbers). 4) Einschränkende Randbedingung zur Erfüllung von Aufgaben. (z.B. Verfügbarkeit einer Engpassressource). finden. Doch gelegentlich gibt es Fälle, in denen sich partout keine zufriedenstellende Lösung für die anstehende Fragestellung finden will. Für eine solche Situation eignet sich das sog. "Imaginäre Brainstorming". Marko Zotschew stellt Ihnen in diesem Tipp diese Kreativitätsmethode vor.

 

Brainstorming ist die Kreativitätstechnik schlechthin: Egal, ob man Probleme lösen, bestehende Produkte weiterentwickeln oder im Rahmen des Risikomanagements mögliche Gegenmaßnahmen ermitteln möchte – gemeinsam im Team erhält man mit dieser Methode meist zahlreiche Lösungsansätze in kürzester Zeit. Doch es gibt auch Fälle, in denen sich partout keine zufriedenstellende Lösung für die anstehende Aufgabenstellung finden will? Für diesen Fall eignet sich das sog. "Imaginäre Brainstorming", das Arthur F. Keller Anfang der siebziger Jahre entwickelte.

Kreative Ideen in drei Schritten

Im Kern besteht das Imaginäre Brainstorming aus drei Schritten:

  1. Man verfremdet das Ausgangsproblem und ersetzt es durch ein "imaginäres Problem".
  2. Für diese neue Situation suchen die Beteiligten nun nach Lösungen.
  3. Die gefundenen imaginären Lösungen werden schließlich auf das reale Problem adaptiert.

Die Methode eignet sich besonders gut, wenn die Gruppe mit den bestehenden Denkmustern nicht weiterkommt. Denn der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass durch den Perspektivenwechsel ein Umdenken stattfinden muss, wodurch neue Sichtweisen entstehen.

Vorzugsweise sollten etwa vier bis acht Personen an einem Imaginären Brainstorming teilnehmen. Bei mehr als acht Personen lohnt es sich, Teilgruppen zu bilden, die sich dann separat mit der Ausgangssituation beschäftigen. Je nach Umfang der Aufgabenstellung sollten Sie 30 Minuten bis zu zwei Stunden (inkl. Pausen) in das Imaginäre Brainstorming investieren – länger sollte das Meeting jedoch nicht dauern, da das kreative Denken mit zunehmender Dauer anstrengend wird und an EffizienzEffizienzEffizienz kommt vom lateinischen efficientia: Wirksamkeit, Tätigkeit. Effizienz ist also das Erstellen eines Werks, bzw. die zielgerichtete Tätigkeit. Im technischen Sinne wird Effizienz in erster Linie als Wirkungsgrad verwendet: Das Verhältnis von abgegebener zu aufgenommener Leistung eines Systems. verliert.

Schritt 1: Das Ausgangsproblem verfremden

In einem ersten Schritt müssen Moderator und Team die wesentlichen Merkmale und Begebenheiten des Ausgangsproblems radikal verändern, um eine völlig neue Ausgangssituation, sozusagen ein "imaginäres Problem" zu erstellen, für das es nun Lösungen zu finden gilt. Dieses neue Problem kann eine völlig neue Situation sein, die a) mit den ursprünglichen Inhalten nichts mehr zu tun hat oder b) die Ausgangssituation im Kern surreal verfremdet.

Wenn das reale Problem z.B. lauten würde: "Wie schaffen wir es, dass unsere IT-Service-Mitarbeiter den neuen ProzessProzessEin Prozess ist nach ISO 8402 durch folgende Eigenschaften charakterisiert: Er besteht aus einer Menge von Mitteln und Tätigkeiten. Zu den Mitteln können Personal, Geldmittel, Anlagen, Einrichtungen, Techniken und Methoden gehören. Diese Mittel und Tätigkeiten stehen in Wechselbeziehungen Ein Prozess erfordert Eingaben. Ein Prozess gibt Ergebnisse aus. zur Abarbeitung von Benutzeranfragen besser akzeptieren und umsetzen?", könnten imaginäre Probleme dazu heißen:

a) "Wie schaffen es die Eltern, dass ihre Kinder nicht nur mit dem neuen, sondern auch mit dem alten Spielzeug weiterhin spielen?" (Inhalte vertauscht)

b) "Wie schaffen wir es, dass unsere Mitarbeiter in der Schwerelosigkeit gut mit den neuen Prozessen zurechtkommen?" (surreale Verfremdung)

Grundsätzlich gilt: Das imaginäre Problem darf dem realen nicht zu sehr ähneln, da man sonst in alten Denkmustern verharrt. Achten Sie besonders darauf, dass die neue imaginäre Situation nicht abstrakt klingt und dass sich alle Beteiligten darunter auch konkrete Bilder vorstellen können. Formulieren Sie außerdem das Problem als Frage, denn auf eine Frage lassen sich Antworten wesentlich einfacher finden.

In unserem Beispiel wurden bei a) die Schlüsselbegriffe ersetzt, z.B. die Mitarbeiter durch Eltern oder die Prozesse durch Spielzeug. Bei b) wurde das surreale Element der Schwerelosigkeit hinzugefügt, das völlig neue Sichtweisen mit sich bringt. Es ist auch erlaubt, beide Ansätze miteinander zu kombinieren, z.B.: "Wie gelingt es den Eltern, dass ihre Kinder in der Schwerelosigkeit nicht nur mit dem neuen, sondern auch mit dem alten Spielzeug weiterhin spielen?"

Schritt 2: Lösungen für das imaginäre Problem finden

Ist das neue Prob

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Alle Kommentare (1)

Guest

Die nicht vorhandene Effizienz von Brainstorming wurde erst neulich im Fernsehen thematisiert. Hier auch noch mal zum Nachlesen: www.unternehmer.de/management-people-skills/130971-das-maerchen-von-der-effektivitaet-des-brainstorming Da hilft auch das Imaginäre Brainstorming nichts, da es an dem eigentlichen Verfahren nichts verändert.