Nach der Einführung in die Methode von Six Sigma im Artikel: "Six Sigma - die neue Zauberformel für QualitätQualitätQualität ist der zentrale Begriff des Qualitätsmanagements und wird dort äußerst differenziert diskutiert. Für die Praxis im Projektmanagement ist es wichtig zu verstehen, dass "Qualität" durch vier Aspekte beschrieben ist: Die Einheit (engl.: entity), d.h. der Gegenstand der Betrachtung Die konkrete Beschaffenheit der Einheit (engl.: totality of characteristics and their values) Die Anspruchsklasse, nach der die Einheit bewertet wird Die Qualitätsforderung, an der die Beschaffenheit gemessen wird?" in der Ausgabe 19/2001 sollen in diesem Artikel Experten aus Theorie und Praxis zu Wort kommen und über ihre Erfahrungen mit Six Sigma berichten.

Dipl-Kfm. C.-Andreas Dalluege ist Geschäftsführender Gesellschafter der IBK - System- und Softwarehaus GmbH mit Sitz in München und "General Member" der EFQM (European Foundation for Quality ManagementEuropean Foundation for Quality ManagementDie "European Foundation for Quality Management", nahezu nur unter ihrer Abkürzung EFQM bekannt, wurde 1988 von den Vorstandsvorsitzenden 14 großer europäischer Unternehmen (Bosch, BT, Bull, Ciba-Geigy, Dassault, Electrolux, Fiat, KLM, Nestlé, Olivetti, Philips, Renault, Sulzer, Volkswagen) mit Unterstützung der Europäischen Kommision gegründet.). Weitere Informationen zu IBK und der GOA-WorkBench sind unter www.ibk-group.com erhältlich.

Stephan Lunau ist geschäftsführender Gesellschafter der Universal Management Services GmbH Frankfurt, und setzt seit mehreren Jahren Six Sigma-Projekte bei namhaften Unternehmen in Deutschland und Europa um. Das Leistungsspektrum der UMS GmbH finden Sie unter www.ums-gmbh.com.

Dr.-Ing. Christoph Mai leitet die Abteilung "QualitätsmanagementQualitätsmanagementQualitätsmanagement ist der Oberbegriff für alle Tätigkeiten, Führungsaufgaben und Methoden, die zur Planung, Sicherung, Verbesserung und Prüfung der Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung gehören. Der PMBOK(R) Guide 2004 zählt zum Project Quality Management die drei Prozesse Quality Planning, Perform Quality Assurance und Perform Quality Control. und OrganisationOrganisationDer Begriff "Organisation" wird in drei, eng miteinander verknüpften Bedeutungen verwendet: Organisation als System Die Aufgabe, innerhalb des Systems Prozesse und Strukturen zu gestalten. Die Struktur eines solchen Systems" im Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (FhG-IPA), Bereich Unternehmensmanagement. Die Internetadresse des FhG-IPA ist www.ipa.fhg.de.

Dipl.-Ing. Gerd Streckfuß ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Quality Function Deployment-Instituts Deutschland (www.qfd-id.de). Er arbeitet als freiberuflicher Unternehmensberater mit dem Institut für Qualitätsmanagement (www.iqm-weigang.de) zusammen.

Dipl.-Ing (FH) Hermann Weigel verfügt als zertifizierter Six Sigma Master Black Belt und selbstständiger Unternehmensberater über langjährige Praxiserfarung in der Einführung und Umsetzung der Six Sigma Methodik. Weitere Informationen bietet seine Web-Site www.go4sixsigma.de.

Six Sigma - nichts Neues oder Turboeffekt für Qualität?

Projekt Magazin: Eine Frage an alle, wie schätzen Sie persönlich Six Sigma ein?

Streckfuß: Es ist prinzipiell eine Weiterentwicklung von TQM (TQM=Total Quality Managemen), insbesondere im Bereich der Organisation und der Statistik, gerade was die Messbarkeit der Ergebnisse angeht. Damit hat Six Sigma auch alle Vor- und Nachteile von TQM wie: ganzheitlicher Ansatz, Einbeziehen aller Mitarbeiter, kontinuierliche Verbesserung usw.. Six Sigma ist dabei mehr auf messbare Ziele, feste Organisationsstrukturen und den Einsatz von Methoden fokussiert.

Mai: Six Sigma ist ein Werkzeug mit großem Potenzial, das sich nicht auf den ersten Blick erschließt. Darin liegt aber auch der Charme: kein einfaches Kochrezept, sondern ein gedanklicher Ansatz, den sich ein Unternehmen erst erarbeiten muss.

Dalluege: Six Sigma ist nichts anderes als BPR (Business Process ReengineeringBusiness Process ReengineeringDer Begriff Business Process Reengineering wurde 1993 von Michael Hammer und James Champy geprägt. Sie definierten ihn als: "Reengineering is the fundamental rethinking and radical redesign of business processes to achieve dramatic improvements in critical, contemporary measures of performance, such as cost, quality, service, and speed.".) unter einem neuen Namen und mit ein paar kleinen Änderungen.

Während in der klassischen Proze

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Fortsetzungen des Fachartikels

Teil 1:
Was ist Six Sigma?

Total Quality Management als umfassendes Managementkonzept fasst in Deutschland nur mühsam Fuß. Aber damit ist Schluss, wenn man den Anhängern von Six Sigma Glauben schenken darf.