Ausgabe 4/2021

"Warum fällt dir eine Haarlocke in die Stirn?
Damit mich ergreifen kann, wer mir begegnet.
Warum bist du am Hinterkopf kahl?
Wenn ich mit fliegendem Fuß erst einmal vorbeigeglitten bin,
wird mich auch keiner von hinten erwischen
so sehr er sich auch bemüht."

Johannes Gründel (1929-2015)
deutscher katholischer Theologe, Priester und Universitätsprofessor

 

Liebe Leserinnen und Leser,

seit fast einem Jahr bestimmt die Corona-Krise, wie wir leben und arbeiten. Die ausgerufene "Neue Normalität" haben bereits mehrere unserer Autoren behandelt, schließlich verändert sie auch die Projektarbeit. Wir alle tragen seit vielen Monaten zu dieser Veränderung bei und gestalten damit die Zukunft des Projektmanagements.

Einen Blick in diese Zukunft wagt Mario Neumann mit seinem Beitrag "Wie Corona das Projektmanagement verändert". Eingeflossen sind die Erfahrungen, Empfehlungen und Erwartungen vieler Praktiker. Der Autor präsentiert diese in Form von sieben Thesen und Macht uns Mut, nach diesen zu handeln. Ich stimme ihm voll zu: Wir sollten die aktuelle Krise nutzen, um die Projektarbeit weiter zu professionalisieren!

Von A wie Abheben des Projekts über P wie Portfoliomanagement bis hin zu Z wie Zusammenarbeit gibt es viele Baustellen, die Projektleiter in ihren Unternehmen jetzt angehen können, um künftig besser gerüstet zu sein – denn die nächste Krise kommt bestimmt. Betrachten wir es positiv: Der Krisen-Schock gibt Projektleitern die Chance, Ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Diese Chance gilt es zu nutzen und den Kairos an der Locke zu packen, bevor er uns seinen kahlen Hinterkopf zuwendet!

Viel Freude beim Lesen und Ausnutzen des Kairos
Daniel Vienken und das Team des projektmagazins

Gibt es eine "Welt nach Corona" auch im Projektmanagement? Mario Neumann hat mit vielen Praktikern gesprochen und aus deren Erfahrungen sieben Thesen abgeleitet, wie die Projektarbeit besser und Projekte krisenfester gemacht werden können.

In der Praxis etablieren sich in agilen Projekten zunehmend auch klassische Rollen, z.B. Software-Architekten oder Business Analysten. So behalten Sie bei dieser Rollenvielfalt den Durchblick!

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