|
Theory of Constraints (TOC) ist ein einfaches kybernetisches Modell des wirtschaftlichen Handelns. Es wurde seit 1980 von Eliyahu M. Goldratt und Robert Fox als Grundlage ihrer Beratungsarbeit entwickelt und 1990 publiziert ("What is This Thing called Theory of Constraints"). Internationale Beachtung fand TOC vor allem durch den Wirtschaftsroman "The Goal" ("Das Ziel").
Die Einfachheit des Modells erlaubt seine Anwendung in der strategischen Unternehmensplanung bis hin zu operativen Entscheidungsfindungen. Erster Ausgangspunkt ist die Systemdefinition der Kybernetik: Ein System besteht aus Elementen, die miteinander in Wechselwirkung stehen und durch eine Grenze von anderen Elementen und Systemen getrennt sind.
Zweiter Ausgangspunkt ist die implizite (nicht benannte) Annahme, dass wirtschaftliche Systeme nur erfolgreich sind, wenn sie wachsen. Deshalb konzentriert sich die TOC bei ihrer Systemanalyse auf die Grenzen des betrachteten Systems und auf die Frage, wie sie erweitert werden können.
[...]
Die vollständige Begriffserklärung ist nur Abonnenten frei zugänglich.
Für den freien Zugriff auf das gesamte Glossar melden Sie sich bitte unter Mein Abo an.
Sie sind noch kein Abonnent? Bestellen Sie jetzt Ihr Schnupper-Abo!
 
|
|
| Autor: Dr. Georg Angermeier
|
|
| Abkürzung |
TOC |
|
| Verwandte und weiterführende Begriffe |
| Bestimmender Weg; Critical Chain-Methode; Geschäftsprozess; Ishikawa-Diagramm; Problemlösungsmethoden; Randbedingungen; Six Sigma; System; Systemdenken; Vorgehensmodell; Multiple Cause Diagram; Veränderungsmanagement; Engpassressource |
|
| Weiterführende Beiträge im Projekt Magazin |

|
Über Hürden zum Erfolg. Critical Chain im Praxiseinsatz
Kann Critical-Chain-Projektmanagement (CCPM) in der Praxis funktionieren? Als Kay Schulz die externe Projektleitung bei einem IT-Dienstleister übernahm, sah er nur mit dem Einsatz der Critical-Chain-Methode eine Chance, den sehr ehrgeizig gesetzten Termin zu halten. Allerdings musste er hierfür etliche Hürden überwinden. Nicht nur die Teammitglieder waren gegenüber der neuen Methode skeptisch, auch für die Geschäftsführung musste er so tun, als ob er auf traditionelle Art und Weise vorgehen würde. Lesen Sie, wie es ihm gelang, eine innovative Terminplanung nach CCPM in einem sehr komplexen und konservativen Umfeld erfolgreich in die Tat umzusetzen.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Critical Chain Project Management. Teil 3: Anleitung zur operativen Projektplanung
Die konkreten Schritte für Ihre Projektplanung nach Critical Chain erläutert Uwe Techt im letzten Teil dieser Serie. Mit optimierten Pufferzeiten wird sowohl die maximale Geschwindigkeit bei der Projektdurchführung erreicht als auch die Variabilität des Verlaufs berücksichtigt. Erfahren Sie auch, wie Sie mit Hilfe einer "Virtual Drum" dafür sorgen, dass nur so viele Projekte gleichzeitig "in progress" sind, wie Ihre Organisation bewältigen kann.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Critical Chain Project Management. Teil 2: Mehr Tempo für alle Projekte
Traditionellen PM-Paradigmen wie dem sofortigen Projektstart stellt Uwe Techt im zweiten Teil dieser Serie die zentralen Mechanismen des Critical Chain Project Management (CCPM) gegenüber. Taktgeber für den Projektstart bildet nunmehr die Engpassressource. Durch objektive Prioritätensetzung erhalten genau die Projekte die optimale Ressourcenausstattung, deren Bearbeitung am nützlichsten für das gesamte Projektportfolio und die Unternehmensstrategie ist. Erfahren Sie, wie Sie mit CCPM alle Projekte wesentlich schneller als bei traditioneller Planung durchführen und die Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation maximieren.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Critical Chain Project Management. Teil 1: Herrschende PM-Paradigmen als Bremsklotz
Critical Chain Project Management (CCPM) verspricht, Projektlaufzeiten um bis zu 25% zu reduzieren und die Rentabilität von projektorientierten Unternehmen deutlich zu steigern. Hierfür sind etablierte Paradigmen, wie z.B. der sofortige Projektstart, zu überwinden. Auch müssen neue Strategien eingeführt werden, wie z.B. die Optimierung der Multiprojektumgebung als Ganzes. Uwe Techt beschreibt in dieser Artikelserie umsetzungsgerecht die Herangehensweisen und Methoden des CCPM. Erfahren Sie im ersten Teil, von welchen traditionellen Paradigmen Sie sich verabschieden müssen, damit diese die Projektarbeit nicht länger bremsen und Projektmitarbeiter frustrieren.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Theory of Constraints. Optimales Multiprojektmanagement – Teil 3: Projekte vollständig vorbereiten
Auftraggeber und Projektleiter drängen üblicherweise darauf, Arbeiten an einem Projekt unverzüglich zu beginnen, selbst wenn es noch nicht vollständig vorbereitet wurde. In der Folge kommt es unweigerlich zu Unterbrechungen und Verzögerungen; die Kosten steigen. Im Critical Chain Projektmanagement dürfen Projekte nur gestartet werden, wenn die Vorbereitung abgeschlossen ist. Dies gewährleistet ein so genannter Full-Kit-Manager, der direkt der Geschäftsführung unterstellt ist. Obwohl die Projekte später starten, schließen sie durch das Full-Kit-Managmenet früher und kostengünstiger ab als vorzeitig gestartete Projekte. Uwe Techt beschreibt, wie Full-Kit-Management funktioniert und wie es in eine laufende Projektorganisation eingeführt wird.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Theory of Constraints. Optimales Multiprojektmanagement – Teil 2: Projekte zum richtigen Zeitpunkt starten
Wenn neue Projekte früher gestartet werden als es die Projektorganisation eines Unternehmens bewältigen kann, entsteht schädliches Multitasking. Dieses reduziert nicht nur die Leistungsfähigkeit der Projektorganisation sondern auch den Unternehmensgewinn. Projekte dürfen deshalb nur dann gestartet werden, wenn sie optimal mit Ressourcen ausgestattet werden können. In zweiten Teil dieses Artikels stellt Uwe Techt vor, wie diese Aufgabe mit dem Konzept der "Virtual Drum" aus der Theory of Constraints gelöst werden kann. Damit steigert das Unternehmen nicht nur Projektabschlussrate und Unternehmensgewinn, sondern verschafft sich zusätzlich den Freiraum für weitere Optimierungen bei der Projektplanung.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Theory of Constraints. Optimales Multiprojektmanagement - Teil 1: Multitasking abbauen - Leistungsfähigkeit steigern
In Multiprojekt-Organisationen bearbeiten Mitarbeiter meist mehrere Aufgaben gleichzeitig. Dieses Multitasking reduziert jedoch die Effizienz der Projektbearbeitung und verschlechtert die Performance des Unternehmens. Die Lösung ist einfach, aber schwer durchzusetzen: Es dürfen immer nur wenige Projekte gleichzeitig, dafür aber mit optimaler Ressourcenausstattung bearbeitet werden. Uwe Techt beschreibt, wie mit den aus der Theory of Constraints gewonnenen Erkenntnissen in der Praxis 20% mehr Projekte in der gleichen Zeit abgeschlossen werden können. Die entscheidende Rolle spielt dabei das Topmanagement: Es muss dafür sorgen, dass Projekte erst dann gestartet werden, wenn sie mit optimaler Effizienz vorangetrieben werden können.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Theory of Constraints. Ressourcenauslastung und Flexibilität - ein Seminar mit Eli Schragenheim
Ein Dilemma ohne Ausweg? Die Ressourcen optimal auszulasten und gleichzeitig flexibel auf Marktanforderungen zu reagieren erscheint unmöglich. In seinem Seminar "Achieving Both Reliability and Agility in Production" erläutert der bekannte Unternehmensberater und Autor Eli Schragenheim, wie sich dieses Dilemma mit der "Theory of Contraints" im Sinne eines maximalen Unternehmensertrags lösen lässt. Die Erkenntnisse lassen sich auch in der Ressourcenplanung im Multiprojektmanager anwenden. Claudia Simon hat den Vortrag von Eli Schragenheim besucht und stellt die wesentlichen Inhalte vor.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Theory of Constraints (ToC). Produktivitätssteigerung: Den Engpass in fünf Schritten überwinden
Nach der Theory of Constraints (ToC) gibt es in jedem Unternehmen einen Engpass, der die Produktivität des gesamten Unternehmens begrenzt. Soll also die Gesamtproduktivität gesteigert werden, muss die Leistungsfähigkeit dieser Engpass-Ressource oder -Maschine erhöht werden. Das erfolgt in fünf Schritten. Uwe Techt stellt die einzelnen Schritte vor und erklärt, wie Unternehmen in der Praxis ihre Engpässe erkennen und produktiv damit umgehen können.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Die kritische Kette: Ein praxistaugliches Konzept?
Die kritische Kette ist eine revolutionäre Neuerung im Projektmanagement. So sieht zumindest die englischsprachige Literatur die PM-Methode, die der US-Autor Eliyahu Goldratt mit seinem Wirtschafts-Roman "Critical Chain. A Business Novel" eingeführt hat (deutsche Übersetzung: "Die Kritische Kette – Das neue Konzept im Projektmanagement"). Doch was nützt die kritische Kette wirklich? Wie sinnvoll ist es, die bewährte Meilensteintechnik fallenzulassen und was halten die Mitarbeiter davon, unter permanenten Zeitdruck gesetzt zu werden? Reinhard P. Oechtering hinterfragt in diesem Artikel die Praxistauglichkeit der kritischen Kette im Projektalltag.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Solution Selling – Projekte lösungsorientiert verkaufen
Wohl jeder Projektleiter steht gelegentlich vor dem Problem, einen Auftraggeber von den Vorzügen eines neuen Projekts überzeugen zu müssen. Keine leichte Aufgabe. Solution Selling ist eine Technik, mit der man Projekte durch eine Orientierung an den Bedürfnissen des Auftraggebers erfolgreich verkaufen kann. Grundpfeiler des Solution Selling bilden positive menschliche Qualitäten wie genaues Hinhören, präzises Fragen und Einfühlungsvermögen In seinem Artikel zeigt Stephan Heinrich die Methoden des Solution Selling für die erfolgreiche Darstellung, den Verkauf und die Rechtfertigung von Projekten.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |

|
Critical Chain - der Ausweg aus der Planungsmisere?
Critical Chain ist eine Form der Terminplanung, die menschliche Schwachstellen berücksichtigt, Leerlauf beseitigt und dadurch zu erheblich kürzeren Projektdauern führen soll. Zu ihren Grundprinzipien gehören die Verwendung einer gemeinsamen Pufferzeit für das Projekt (statt für einzelne Vorgänge) und das Staffellaufprinzip der Arbeitsübergabe. Silke Kanes erläutert in ihrem Artikel, wie die Critical Chain funktioniert.
Diesen Beitrag lesen/herunterladen
|
 |
|
|
Anzeigen
|
|